Home Allgemein #QUWomen: Bei Anruf Umzug – eine unerwartete Urlaubsüberraschung

#QUWomen: Bei Anruf Umzug – eine unerwartete Urlaubsüberraschung

written by Queen Mom 3. Februar 2015

Johanna Norell Nilsson ist die Ehefrau des schwedischen Profifußballers und ehemaligen 1. FC Nürnberg Spielers Per Nilsson. Das Paar war durch den Fußball bereits in Norwegen und Deutschland stationiert. Im Sommer 2014 kam recht unerwartet eine weitere Station dazu: Johanna Norell Nilsson im Interview mit QueensUnited über Umzüge, berufliche Ambitionen und eine Relocation-Stütze die man nicht mehr missen möchte.

QU: Du bist mit Deinem Mann Per Nilsson und Eurem Sohn Levin im Sommer von Fürth nach Kopenhagen umgezogen – Euer wievielter Umzug war das?
Hmm mal überlegen, das war jetzt unser vierter Umzug – eigentlich nicht so viel für einen Profifußballer (lacht).

QU: Was war die größte Herausforderung bei diesem Umzug?
Die größte Herausforderung war sicher, dass es so schnell und unerwartet ging. Wir waren um Urlaub in Schweden. Nürnberg war zuvor in die 2. Liga abgestiegen und Pelle hatte nur einen Vertrag für die 1. Liga, trotzdem sind wir irgendwie davon ausgegangen, dass wir bleiben und dann kam das Angebot von Kopenhagen… Zuerst dachten wir, das ist nicht so interessant, weil wir ja in Nürnberg bleiben wollten, aber schnell war klar, dass es anders kommen würde und so sind wir direkt aus dem Urlaub nach Kopenhagen geflogen.

QU: Wie ging es Dir persönlich in dieser Situation?
Für mich war das ein Schock. In einem Moment war alles noch so geregelt und dann war plötzlich Chaos. Ich hatte einen tollen Job in Deutschland und wir hatten liebe Freunde da gefunden. Ich war nicht bereit Nürnberg zu verlassen und habe viel geweint. Zum Glück haben wir Unterstützung von Britta (Britta Mohr von Mohr Relocation, Anm. d. Red.) bekommen. Ich war ja allein in Deutschland, Pelle war schon in Kopenhagen und wohnte dort im Hotel.

QU: Wie kam der Kontakt mit Britta Mohr zustande? Und wie oft seid ihr schon mit Brittas Hilfe umgezogen?
Das war unser erster eigentlicher Umzug mit Britta, aber sie hatte uns früher schon mal bei einer Sache geholfen. Wir hatten Probleme mit der Telekom und ein Spieler aus Pelles Mannschaft, damals noch Nürnberg, hat uns Britta empfohlen. Wir haben sie kontaktiert und sie hat das Telekom-Problem rasch gelöst.

QU: Norwegen, Deutschland und jetzt Dänemark – an welchem Ort hast Du Dich am wohlsten gefühlt?
Definitiv Deutschland. Kopenhagen ist schön und wir fühlen uns wohl hier aber wir vermissen Deutschland. Viele sagen, das ist untypisch für Schweden, aber nach sieben tollen Jahren waren wir schon sehr heimisch in Deutschland. Wir waren drei Jahre in Heidelberg und vier Jahre in Nürnberg. Wir haben uns da sehr wohl gefühlt, ich hatte beruflich Fuß gefasst und wir konnten uns vorstellen, auch nach Pelles aktiver Karriere dort zu bleiben.

QU: Wie konntest Du Deine beruflichen Ambitionen mit dem Leben an der Seite eines Profifußballers vereinbaren?
Das war und ist schwer. Ich bin viel alleine, mein Mann ist oft und viel weg, auch am Wochenende. Als damals der Umzug von Norwegen nach Deutschland anstand, bin ich nur unter der Voraussetzung eines Studiums mit nach Deutschland gegangen. Ich habe dann in der Nähe von Heidelberg den Bachelor in International Business Communication gemacht und danach, weil es mich einfach interessiert hat, noch bis zu meiner Schwangerschaft ein Fernstudium über Bautechnik oder Raumkonstruktion – den genauen Namen kann ich nicht übersetzen (lacht). Ich habe mich immer schon für zum Beispiel Feuchtigkeit in Räumen oder so interessiert, vielleicht etwas untypisch für eine Frau… (lacht)
Nach der Geburt unseres Sohnes, habe ich in einem Autohaus für Luxusmarken gearbeitet, ein Unternehmen welches, europaweit Luxusautos vertreibt, die Arbeit dort hat mir ebenfalls großen Spaß bereitet.

QU: Wie sehen Deine beruflichen Pläne jetzt in Dänemark aus?
Zunächst zählt die Eingewöhnung, wie es mit Kindergarten, Sprache usw. läuft und dann sehe ich weiter.

QU: Ihr habt 7 Jahre in Deutschland gelebt. Was vermisst ihr besonders?
Die medizinische Versorgung ist überragend. Das mit Ärzten ist viel besser in Deutschland als zum Beispiel in Dänemark oder Schweden. Man bekommt sehr schnell Hilfe und speziell mit Kindern oder in der Schwangerschaft schätzt man die gute und schnelle Versorgung in Deutschland sehr!

Ich vermisse auch die großen deutschen Supermärkte mit ihrem tollen Sortiment und Angebot. Hier in Dänemark habe ich bislang nur kleine Läden gefunden, um alles zu bekommen was ich suche, muss ich oft in mehrere Läden laufen.

QU: Was kannst Du den Umzügen Positives abgewinnen und was war das Härteste daran?
Das Schwerste war die Freunde zu verlassen. Ich brauche sehr lange bis ich wirklich Freunde finde… Positiv daran ist, dass man neue Sprachen lernt, zum Beispiel Deutsch, auch mein Sohn spricht (noch) ein wenig.

QU: Kommen wir noch mal auf Britta Mohr zu sprechen, wie würdest Du ihre Arbeit und ihre Leistung zusammenfassen?
Sie kümmert sich eigentlich um fast alles: die Wohnungssuche, die Abwicklung mit der alten Wohnung, den Umzug, aber was ich ganz wichtig finde, auch um all die bürokratischen Dinge.

QU: Was macht die Zusammenarbeit mit Britta so wertvoll bzw. was würdest Du besonders an Brittas Arbeit hervorheben?
Britta kennt die richtigen Knöpfe, sie weiß wo sie drücken muss um ein Problem zu lösen. Sie ist immer erreichbar und meldet sich bei jeder Frage schnell zurück. Britta sieht nur Lösungen und keine Probleme! Man kann sich darauf verlassen, dass sie sich um die Dinge kümmert. Bei Britta geht immer alles zack zack.

QU: Würdest Du Britta anderen Spielerfamilien empfehlen und warum?
Auf jeden Fall und das haben wir auch schon! Britta nimmt einem so viel Arbeit ab, sie ist eine riesen Erleichterung!

 

Vielen Dank Johanna für das angenehme Gespräch und dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst!

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